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Bundesregierung für unterirdische CO2-Lager

Von Gastautor | 15. April 2011

Am Mittwoch, den 13. April, beschloss das Bundeskabinett die Zustimmung zur Errichtung unterirdischer CO2-Lager in Deutschland, die als CCS-Technik bezeichnet werden. Es folgte damit einer Vorlage von Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) für die Genehmigung von Anträgen, z.B. von Vattenfall in Brandenburg. In allen betroffenen Bundesländern, wo solche Planungen bestehen, stoßen dieses Vorhaben auf heftige Bürgerproteste. Die Bundesregierung hat eine sogenannte “Länderklausel” beigefügt. Diese besagt, dass kein CO2-Lager gegen den Willen einer Landesregierung eingerichtet werden soll. Die Grünen und die Umweltgruppe “NABU” haben einen “eingeschränkten Einsatz der Technik für Abgase von Zement- oder Stahlwerke” bejaht. Der Vorsitzende des “Bund für Umwelt und Naturschutz” (BUND), Hubert Weiger, hat sich entschieden gegen die Einführung der CCS-Technik ausgesprochen: “CCS dient den Stromkonzernen nur als Feigenblatt für den Neubau von Kohlekraftwerken” (“Frankfurter Rundschau” vom 14.04.11.).


Stichworte: Bundesregierung, Bürgerprotest, CO2, Kohlekraftwerk, Konzerne, Proteste, Regierung, Röttgen, Umwelt, Umweltminister, Vattenfall

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