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Verbrecherische Atomkonzerne

Von Klaus Wallmann sen | 7. April 2011

“Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf die Gefahr des Galgens.”

Diese Erkenntnis des englischen Gewerkschafters Thomas Dunning, die durch eine Fußnote von Marx weltweit bekannt wurde (MEW, Bd.23, S.788), hätte ich mir als vorangestelltes Zitat im heutigen “jungeWelt”-Artikel “Endlager Ozean” gewünscht. Denn diese Tatsache spiegelt sich ja nicht nur in der jahrhundertelangen kapitalistischen und imperialistischen Expansion mit dem Ziel der Unterdrückung, Ausplünderung und Ausbeutung anderer Länder und ihrer Bewohner wieder, sondern auch in dem, was der jW-Artikel heute beschreibt:
“Nicht nur Tepco in Fukushima, auch in La Hague, Sellafield und anderenorts verseuchen Atomkonzerne die Weltmeere mit Atommüll.”

Von diesem Verbrechen, nicht an einem Einzelnen, nicht an eine Gruppe oder einer Klasse, sondern an der ganzen Welt und seiner Bevölkerung, konnte P.J. Dunning noch nichts ahnen. Und dennoch hat er es beschrieben.

Wie lange wollen wir diesen Verbrechern noch die Macht lassen?

Klaus Wallmann sen.


Stichworte: Atommüll, Atompolitik, Imperialismus, Kapital, Kapitalismus, Konzerne, Profit

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Thema: Politik, Umwelt | Keine Kommentare »
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