Navigation

Artikel

TOP 50

Archiv

Notwendiges


« | START | »

Merkel bricht drastisch ein

Von Klaus Wallmann sen | 24. März 2011

MerkelUnd mit der Kanzlerin auch die CDU und die Koalition der schwarz-gelben Monopolpolitiker. Ein Grund für den Einbruch in den Umfragen ist laut Forsa-Chef Güllner das Merkel-Moratorium, das knapp drei Viertel der Bevölkerung als Wahlkampfmanöver ansieht, während die CDU/CSU-Stammwähler die “Kehrtwende” in der Atompolitik schlicht für falsch halten.

Hielt noch vor kurzem eine Mehrheit der Bevölkerung die Kanzlerin für glaubwürdig, so glaubt dies jetzt nur noch die Hälfte. Und auch ihre Umfragewerte hinsichtlich Sympathie (-17) und Kompetenz (-12) brechen ein.
Ihre Partei, die CDU, verlor im Forsa-Wahltrend innerhalb einer Woche drei Prozentpunkte und kommt derzeit auf 33 Prozent.

Angesichts der bevorstehenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg also eine denkbar schlechte Ausgangsbasis, und daher ist es nur wenig verwunderlich – wenn auch seltsam -, daß die Kanzlerin am Mittwoch während einer Wahlkampfveranstaltung in Ludwigsburg darauf herumritt, daß die Wähler ihren Kurs in der Atompolitik angeblich verstünden. Wahlkampftöne oder Realitätsverlust? Daß sie die Bürger Baden-Württembergs bekniete, die CDU zu wählen, ist mit Blick auf den drohenden Machtverlust eigentlich keiner Erwähnung wert. Wie sie dieses Flehen “begründet” dagegen schon.

Zum einen gäbe es nur mit der CDU Wohlstand, Solidität und Stabilität im Lande. Nun, dies wünscht sich wohl jeder, doch ob die Kanzlerin außer den Monopolen, darunter die AKW-Betreiber, auch jeden anderen Bürger gemeint hat, ist angesichts der volksfeindlichen Politik der schwarz-gelben Monopolregierung im Bund wohl mehr als fraglich. Was Merkel wohl spürte und deshalb zusätzlich die berühmt-berüchtigte Kommunismus-Keule aus ihrer Handtasche zog.

Wer SPD und Grüne wählt, der müsse damit rechnen, daß diese nach der Wahl mit den Linken zusammenarbeiten. “Die SPD scheut sich heute nicht mehr davor, mit den Linken zu kollaborieren”, und das träfe auch auf die “Grünen” zu. Ob sie ihren Zuhörern mit dieser schaurig-gruseligen Abwandlung von “Lieber tot als rot” die Gänsehaut über den Rücken jagen konnte, ist nicht überliefert. Doch es wirft ein Licht auf die Verzweiflung der Kanzlerin.

Klaus Wallmann sen.


Stichworte: Atompolitik, Baden-Württemberg, CDU, Forsa, Landtagswahl, Merkel, Regierung, Umfrage, Wahlen, Wahlkampf

Verwandte Artikel

Thema: Politik | Keine Kommentare »
Pings sind abgeschaltet.

Druckversion Druckversion

· read: 354 · today: 2 · last: 30. August 2014

Kommentare