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Pussy-Riot: Merkel schockiert

Von Klaus Wallmann sen | 18. August 2012

Das Urteil gegen “Pussy Riot” ist den bürgerlichen Medien viele Schlagzeilen wert. Selbst die deutsche Bundeskanzlerin Merkel (CDU) sorgt für diese Schlagzeilen, indem sie das Urteil als “unverhältnismäßig hart” bezeichnet, und die deutsch-russische Beziehung an einem Tiefpunkt sieht. Angeblich hat sie den Prozeß aufmerksam und mit großer Besorgnis verfolgt, woraufhin sie nun zu der bahnbrechenden Erkenntnis kommt, daß das Urteil “nicht im Einklang mit den europäischen Werten von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie” stehe. Auch ihr Außenminister, der Herr Westerwelle von der FDP, ist in Sorge um die Freiheit – in Russland.

Soweit so gut. Während die bürgerlichen Politiker regelmäßig vom Bundesverfassungsgericht wegen verfassungswidrigem Verhalten gemaßregelt werden, sei es wegen Hartz IV, Wahlgesetz, Leistungen für Asylbewerber usw. usf., und nun die Verfassungsrichter scheinbar selbst am schleichenden Verfassungsbruch beteiligt sind, spielt man eine angebliche Punkrock-Band in den Vordergrund … um von was abzulenken?

Man sollte sich auch die UnterstützerInnen von Pussy Riot ansehen und der Geschichte der Gruppe nachgehen, die gerne als Punkband bezeichnet wird. Auf Musikportalen wird man dabei nicht unbedingt fündig … aber bei den österreichischen “Ceiberweibern”.

Klaus Wallmann sen.


Stichworte: Asyl, Bundesverfassungsgericht, Demokratie, Freiheit, Hartz IV, Medien, Merkel, Politik, Recht, Rechtsstaat, Richter, Russland, Staat, Urteil, Verfassung, Verfassungsbruch, Verfassungsgericht, Wahl

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