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Münster: Bürgerentscheid über “Hindenburgplatz”

Von Klaus Wallmann sen | 18. August 2012

Der heutige Schloßplatz in Münster hieß bis zum 21.3.2012 “Hindenburgplatz” – ehrte also einen erzreaktionären Militaristen. Gegen seine Umbennennung gründete sich eine Initiative “Pro Hindenburgplatz”, getragen von CDU und “Junge Union”. Diese hat nun einen Bürgerentscheid über die Rückbenennung des Platzes erreicht, der am 16. September stattfinden soll.

Die Bürgerinitiative “Schlossplatz!”, unterstützt z.B. vom “Wilsberg”-Kommissar Lenonard Lansink, will die Rückbenennung verhindern. Wobei ein Erfolg dieser Initiative nur ein erster Anfang sein kann. Denn weitere Straßen und Plätze im schönen Münster sind mit Namen von reaktionären Personen “geschmückt”: Alfred Krupp, Werner Siemens, Admiral Spee, Bismarck oder Kaiser Wilhelm Zwo.

An fortschrittlichen Alternativen sollte es nicht mangeln, selbst wenn man wie Klaus Schroeder den Namen Thälmanns für nicht geeignet hält, oder wie der FDP-Mann Erhardt-Maciejewski, auch “DDR-Helden” wie Heinrich Heine, Emile Zola, Kurt Tucholsky, Clara Zetkin, Ernst Toller und natürlich auch Rosa Luxemburg für nicht angebracht empfindet.

Klaus Wallmann sen.

Ergänzung vom 22.08.2012:  “Zurück zu Hindenburg” (jW)


Stichworte: Bürgerentscheid, Bürgerinitiative, CDU, FDP, Junge Union, Kurt Tucholsky, Luxemburg, Straßen, Thälmann, Zetkin

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