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Türkei: “Solidarität mit den streikenden Textilarbeitern!”

Von Gastautor | 18. August 2012

Dazu heißt es in einem aktuellen Flugblatt der DIDF (Föderation demokratischer Arbeitervereine):

In Gaziantep sind 5.000 Textilarbeiter für eine Erhöhung ihrer Gehälter und Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen in einen unbefristeten Streik getreten. Der Widerstand mehrerer Tausend Arbeiter im Industriegebiet Gaziantep Baspinar, der seit mehr als einer Woche andauert und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Erhöhung der Gehälter einfordert, geht weiter. Die mehr als 5.000 Arbeiter kommen aus acht verschiedenen Produktionsstätten. …

Druck von internationalen Konzernen

… Unter diesen internationalen Konzernen befinden sich zig deutsche Firmen, die aufgrund der gravierenden Ausbeutungsbedingungen, unter denen die Arbeiter in der Türkei arbeiten müssen, ihre Gewinne stetig erhöhen. Aus diesem Grund müssen wir uns mit den streikenden Arbeitern in Gaziantep solidarisieren.

Der Streik weitet sich aus

Der Streik, der anfänglich von einigen Hundert Arbeitern begonnen wurde, weitet sich aus. Zum jetzigen Zeitpunkt nehmen an dem Streik mehrere Tausend Arbeiter teil. Die Ausweitung des Streikes geht weiter. Es lässt sich voraussehen, dass dieser Streik sich auf das gesamt Industriegebiet Gaziantep ausweiten wird. … Damit auch dieser Streik für die Arbeiter erfolgreich wird, ist es eine wichtige Bedingung, dass eine große nationale-internationale Unterstützung und Solidarität stattfindet. Denn die Chefs der Textilarbeiter nutzen auch die staatlichen Sicherheitsorgane zu ihrer Unterstützung und versuchen den Widerstand zu brechen, den Druck auf die Arbeiter zu verstärken, damit diese mit den selben Bedingungen wieder zurück an ihre Arbeit gehen. …

Die Forderungen der Textilarbeiter aus Antep sind:
- die Erhöhung der Gehälter auf 1.000 TL (Türkische Lira – Anm. d. Red.),
- alle drei Monate eine Zusatzzahlung in Höhne des nationalen Mindestlohnes,
- Sonntagsarbeit wird vergütet mit 100 TL,
- jegliche Zahlungen spiegeln sich in den Lohnabrechnungen wider.

Ihre Protest- sowie Solidaritätsbekundungen werden durch unsere Föderation an die Arbeiter, Gewerkschaften sowie an die Arbeitgeber weitergeleitet. Ihre Mails können Sie an didf@didf.de schicken.

(Hier der Flyer von DIDF im pdf-Format)


Stichworte: Arbeiter, Arbeitsbedingungen, Ausbeutung, Konzern, Lohn, Mindestlohn, Protest, Solidarität, Streik, Textilarbeiter, Türkei, Unterstützung

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