Navigation

Artikel

TOP 50

Archiv

Notwendiges


« | START | »

“Monster”-Monsun, “Super”-Taifun – Millionen Menschen in Not

Von Gastautor | 10. August 2012

Zu den gesellschaftlichen Ursachen wachsender Naturkatastrophen wie aktuell in China und auf den Philippinen schrieb die “Rote Fahne” gestern u.a.:

Seit über 15 Jahren nimmt die Zahl und die Stärke der Stürme und Überschwemmungen auf den Philippinen ständig zu. Die aktuellen Überschwemmungen in Manila sind die schwersten seit 2009 …


Eine wesentliche Ursache dieser Super-Taifune und der Monster-Monsune ist die seit Jahren ansteigende Temperatur des Pazifiks. Die Temperatur des Indischen Ozeans hat sich innerhalb weniger Jahre durch die Erderwärmung um durchschnittlich 2 Grad erhöht. Je höher aber die Wassertemperatur des Ozeans, desto stärker ist die Gewalt der Stürme. Denn dadurch können große Wassermengen verdunsten, mit der warmen Luft aufsteigen und sich zu drehen beginnen. Um so massiver sind auch die Regenmassen in den Ländern Asiens, während das zugleich zum wiederholten Ausbleiben der Regenzeiten am Horn von Afrika führt.

Die rasante Zunahme regionaler Umweltkatastrophen ist ein Anzeichen dafür, dass sich der Übergang in eine globale Umweltkatastrophe deutlich beschleunigt. Dabei erleben wir heute nur die Auswirkungen der Erderwärmung durch den CO2-Ausstoß, der vor 30 Jahren stattfand. Denn Gase wie CO2 oder Methan brauchen Jahrzehnte, um ihre Wirkung auf das Klima voll zu entwickeln. Aber die internationalen Großkonzerne treiben durch die immer weitere Verbrennung fossiler Energien die künstlich erzeugte Erderwärmung ungebremst voran.

Dagegen muss sich ein weltweiter Widerstand zum Schutz der natürlichen Umwelt organisieren. Die Entwicklung des Kapitalismus hat allerdings einen Punkt erreicht, an dem er grundsätzlich unvereinbar wird mit dem Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen der Menschheit. Daher setzt sich der konsequente Kampf zur Rettung der Umwelt auch das Ziel einer neuen Gesellschaftsordnung: Die vereinigten sozialistischen Staaten der Welt!

Aktuell bitten verschiedene Organisationen auf den Philippinen dringend um Hilfe für die Flutopfer. So hat der Frauenverband “Gabriela” dazu aufgerufen und auch “Defend Job Philippines”, ein überbetrieblicher Zusammenschluss von Arbeitern zur Verteidigung der Arbeitsplätze. In Deutschland wird Hilfe koordiniert von den “Deutsch-Philippinischen Freunden e.V.” (www.dp-freunde.de), die garantieren, dass Spenden innerhalb eines Tages ohne Abzüge auf den Philippinen angekommen. Die Hilfsaktion dient vor allem dazu, Lebensmittel, Kleider, Wasser, Matratzen, Decken, Arzneimittel und andere Güter für die Betroffenen in den Wohngebieten der Arbeiter und städtischen Armen zu organisieren.

Konto des DPF: Deutsche Bank 24 Langenfeld, Kto.: 4081550, BLZ 300 700 24, Stichwort: Flut Manila


Stichworte: China, CO2, Gesellschaft, Gesellschaftsordnung, Kapitalismus, Katastrophe, Klima, Konzern, Naturkatastrophen, Philippinen, Spende, Staat, Temperatur, Umwelt, Umweltkatastrophe, Widerstand

Verwandte Artikel

Thema: Politik, Umwelt | Keine Kommentare »
Pings sind abgeschaltet.

Druckversion Druckversion

· read: 298 · today: 2 · last: 21. April 2014

Kommentare