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Indonesien: Solidarität mit den streikenden und entlassenen Panarub/Adidas-Kollegen

Von Gastautor | 9. August 2012

Auf der Homepage von “Solidarität International” ist dazu ein ausführlicher Bericht mit Adressen für die Organisierung der Solidarität veröffentlicht, in dem es unter anderem heißt:

Adidas als deutsches Unternehmen profitiert von der Ausplünderung der Kollegen und Kolleginnen in den Schuhfabriken in Jakarta-Tangerang. Ca. 100 Euro beträgt der staatlich festgelegte Mindestlohn in der Region Jakarta. Davon kann man auch in Jakarta kaum überleben. Mit Outsourcing und Leiharbeit, versucht die Company ‘Panarub Dwikarya’ im Auftrag von ‘Brand Adidas & Mizuno’ die Ausbeutung immer mehr zu steigern. …

Am 12. Juli bis zum 23. begannen über 2.000 überwiegend Kolleginnen ihren Streik. Dieser wurde mehrfach von der Polizei und bezahlten Schlägern attackiert und etliche Arbeiter, darunter auch schwangere Frauen, verletzt. Anstatt die Forderungen zu erfüllen, antwortete der Fabrikbesitzer Herr Hendrik Sasmito am 23. Juli mit der Entlassung von 1.300 der Streikenden. Aber diese 1.300 Kolleginnen und Kollegen, die in der Gewerkschaft Footwear, Textile and Garment Trade Union (SBGTS/GSBI) organisiert sind, setzen ihren Streik fort und organisieren tägliche Streikpostenaktionen.

Sie fordern von Panarub und den Auftraggebern der Produkte (Adidas & Minzuno):

 


Stichworte: Adidas, Arbeiter, Ausbeutung, Entlassung, Indonesien, Leiharbeit, Lohn, Mindestlohn, Polizei, Profit, Solidarität, Staat, Streik

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