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Iran/USA/EU: Zündeln am Pulverfaß

Von Klaus Wallmann sen | 4. Juli 2012

Nachdem die EU ein Ölembargo gegen den Iran verhängt hatte, drohte dieser mit der Sperrung der Straße von Hormus. Durch die strategisch wichtige Meerenge verlaufen rund 35 Prozent des per Schiff abgewickelten weltweiten Ölhandels. Ein Dementi der iranischen Regierung blieb bisher aus, das Außenministerium erklärte lediglich, daß es sich nur um einen Plan handle.

Die USA haben seitdem mehr Soldaten an den Persischen Golf verlegt. Ebenso Kampfflugzeuge, die iranische Atomanlagen angreifen könnten. Die militärische Aufrüstung wird als präventiv dargestellt. Das US-Außenministerium wies nun noch einmal darauf hin, daß die Straße von Hormus ein internationaler Seeweg sei. Gleichzeitig äußerte man Besorgnis über die aktuellen Raketentests des Irans.

Diese finden derzeit im Rahmen einer iranischen Militärübung statt. Getestet wurden Mittelstreckenraketen mit einer Reichweite von etwa 2.000 Kilometern, Kurzstreckenraketen mit einer Reichweite bis zu 750 Kilometern und Angriffsdrohnen. Damit besteht die Möglichkeit zu Angriffen auf Israel sowie auf US-Basen im Nahen Osten.


Stichworte: EU, Iran, Israel, Militär, Öl, Rakete, Regierung, Rüstung, Soldaten, USA

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