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Schlecker: Keine “angemessenen” Abfindungen

Von Klaus Wallmann sen | 12. Juni 2012

Nachdem der Verkauf der Filialen von IhrPlatz und Schlecker XL gescheitert ist, sind nach den bereits 25.000 vernichteten weitere 5.000 Arbeitsplätze von Vernichtung bedroht. Mit “angemessenen” Entschädigungen sollten die betroffenen Schlecker-Kolleginnen und -kollegen jedoch nicht rechnen, stehen doch selbst die im Sozialtarifvertrag vereinbarten 2,5 Bruttomonatsgehälter in Frage, wobei es laut Gewerkschaft ver.di bis zu drei Jahre bis zu deren Auszahlung dauern kann.

Währenddessen hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart “Vorprüfungen”, also die bei Insolvenzen routinemäßige Prüfung der Tatbestände Insolvenzverschleppung sowie Betrug eingeleitet. Für Ermittlungen sei ein Anfangsverdacht nötig, der aber derzeit noch nicht vorläge.
Nachdem der “Spiegel” vom Verkauf von Schlecker-Immobilien an Familienmitglieder nach der bereits beantragten Insolvenz berichtet hat, erwägt die Gewerkschaft eine Klage gegen Anton Schlecker. Kritisiert wird auch Insolvenzverwalter Geiwitz, der bisher zu wenig nach verdecktem Schlecker-Vermögen gesucht habe.


Stichworte: Abfindung, Arbeitsplätze, Arbeitsplatzvernichtung, Gewerkschaft, Insolvenz, Klage, Schlecker, Staatsanwaltschaft

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