Navigation

Artikel

TOP 50

Archiv

Notwendiges


« | START | »

Spaniens Wirtschaft am Ende?

Von Klaus Wallmann sen | 29. Mai 2012

Angesichts der immer größer werdenden Schulden des jüngst teilverstaatlichten Sparkassen-Konzerns Bankia (Nachdem Bankia bereits 4,5 Milliarden Euro erhalten hat, bat die Bank am vergangenen Freitag um weitere 19 Milliarden.) hat sich Artur Mas, Präsident des autonomen Kataloniens, an die spanische Monopolregierung gewandt, und geradezu um Geld gefleht. Über 13 Milliarden Euro muß Katalonien noch in diesem Jahr umschulden, doch die Möglichkeiten dazu dürften nahezu erschöpft sein. Die Wahrscheinlichkeit, daß nun auch Spanien den EU-Rettungsschirm ESM in Anspruch nehmen muß, steigt dagegen. Bis der greift, will der Premierminister den Banken spanische Staatsanleihen geben, die die bei der EZB als “Sicherheiten” hinterlegen und dafür Bargeld bekommen. Die EZB soll gegen diese “Refinanzierungpläne” keine Einwände haben.

Deutsche Banken haben ihr spanisches Engagement inzwischen zwar reduziert, doch noch sind sie mit über 100 Milliarden involviert, darunter vor allem die Deutsche Bank. Und mit der verstaatlichten Commerzbank könnte auch wieder der deutsche Steuerzahler zur Kasse gebeten werden.


Stichworte: Bank, Commerzbank, Deutsche Bank, ESM, EU, Euro, EZB, Regierung, Rettungsschirm, Schulden, Spanien, Staat, Steuerzahler

Verwandte Artikel

Thema: KurzNews | Keine Kommentare »
Pings sind abgeschaltet.

Druckversion Druckversion

· read: 373 · today: 2 · last: 13. Dezember 2014

Kommentare