Navigation

Artikel

TOP 50

Archiv

Notwendiges


« | START | »

Roman Herzog – “Demokrat” und Demagoge

Von Klaus Wallmann sen | 13. Mai 2012

Ex-Bundespräsident Herzog hält das politische System der Bundesrepublik für “reform”bedürftig. Der ehemalige Verfassungsrichter und “Demokrat” plädiert z.B. für eine Anhebung der ohnehin undemokratischen 5-Prozent-Hürde bei Wahlen, und “begründet” dies damit, daß der Bundeskanzler ansonsten “nicht mehr von einer großen Mehrheit der Bevölkerung getragen” werde. Der Herr scheint zum einen nicht bemerken zu wollen, daß der Bundeskanzler nicht vom Volk gewählt wird, zum anderen, daß die Wahlergebnisse in der Regel keine demokratische Legitimation der dann regierenden Politiker bedeuten.

Dann söderte Herr Herzog noch über eine Erneuerung des sogenannten Generationenvertrags. Die Älteren sollen doch bitte den Jüngeren versprechen, “sie nicht in die Armut zu stoßen”. Und das zum Muttertag.

Mit dieser Demagogie, die klar auf die Spaltung zwischen Jung und Alt abzielt, und die wahren Schuldigen für die wachsende Armut weiter Teile des Volkes aus der Schußlinie nimmt, setzt Herzog seine berühmt-berüchtigt gewordene “Ruck-Rede” vom 26. April 1997 fort: “Durch Deutschland muß ein Ruck gehen. Wir müssen Abschied nehmen von liebgewordenen Besitzständen. Alle sind angesprochen, alle müssen Opfer bringen, alle müssen mitmachen.”

Mit “alle” meinte und meint er uns – nicht die Banken und Konzerne, und nicht deren politische Kommis, zu denen auch er gehört.

Klaus Wallmann sen.

Siehe auch: Die Wirtschaftsdemokratie des Roman Herzog


Stichworte: Armut, Bank, Bundespräsident, Demagogie, Reform, Spaltung, Verfassung, Wahlen

Verwandte Artikel

Thema: Politik | Keine Kommentare »
Pings sind abgeschaltet.

Druckversion Druckversion

· read: 412 · today: 2 · last: 18. April 2014

Kommentare