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Einbruchserie bei Bayer-Kritiker

Von Klaus Wallmann sen | 13. Mai 2012

Die “Coordination gegen BAYER-Gefahren” informiert die Öffentlichkeit über eine Einbruchserie bei Axel Köhler-Schnura, einem bekannten Kritiker des Bayer-Konzerns.

“In den letzten Monaten wurde mind. dreimal in die Büro- und Wohnräume des bekannten Konzernkritikers Axel Köhler-Schnura und seiner Familie in Düsseldorf eingebrochen. Das zwischenzeitlich mehrfache Wechseln der Schlüsselanlage blieb erfolglos. Auch kam es zu Attacken von Hackern auf die EDV-Anlage von Köhler-Schnura.


Bei den Einbrüchen wurden gezielt Daten und Datenträger entwendet, die mit der politischen Arbeit von Köhler-Schnura im Zusammenhang stehen. So etwa das persönliche Notebook, das Handy und die Kamera. Die Kriminalpolizei ist eingeschaltet und ermittelt.”

Der Polizei erscheint demnach ein Zusammenhang mit der politischen Arbeit von Köhler-Schnura plausibel. Weiterhin geht sie aufgrund der fehlenden Spuren von professionellen Einbrechern aus. Bereits in der Vergangenheit sah sich der Bayer-Kritiker mehrfach dem BAYER-Werkschutz und dem sogenannten Verfassungsschutz gegenüber, wobei letztere auch nicht davor zurückschreckten Akten zu einer BAYER-kritischen Kampagne mitzunehmen. Generell dienen verdeckte Operationen in staatlichem oder privatem Auftrag der Einschüchterung der Kritiker sowie der Behinderung und Verhinderung ihrer Arbeit.

Die “Rote Fahne” titelte gestern mit einem kritischen Artikel zu Menschenversuchen des Bayer-Konzerns in Indien. Danach lassen derzeit “Bayer, Novartis, Pfizer und andere Pharma-Konzerne in Indien etwa 1.900 ‘Studien’ an 150.000 menschlichen Testpersonen durchführen. Die Zahl der dabei geschädigten Menschen nimmt von Jahr zu Jahr zu: allein von 2007 bis 2010 sind nach Angaben des indischen Gesundheitsministeriums 1.725 Test-Personen ums Leben gekommen.”

Wobei Dr. Chandra Gulhati, Kooperationspartner der “Coordination gegen Bayer-Gefahren”, diese offiziellen Zahlen für entschieden zu niedrig hält.

Derartige “Studien” führen Bayer und andere Pharmakonzerne in vielen Ländern mit großer Armut durch, so z.B. in Kolumbien, Pakistan, Moldawien, den Philippinen und in China. Es liegt auf der Hand, daß diese Monopole darüber nichts in den Medien lesen wollen.

Axel Köhler-Schnura bittet um Unterstützung: “Wir sind ratlos. Sicherheitstechnik ist für diese Einbrecher offenbar kein Problem. Zu Rate gezogene Experten meinen, “die Konzerne sind da immer fünf Schritte voraus, die Geheimdienste kennen stets den Stand der neuesten Technik”. Das einzige was in einer solch gespenstischen Situation noch hilft, ist möglichst große Öffentlichkeit. Solche Attacken, bei denen man nicht weiß, aus welcher Richtung sie kommen und was dahinter steckt, müssen in das Licht der Öffentlichkeit gerückt werden. Und natürlich brauchen wir Rückenstärkung durch Solidarisierung, aber vor allem auch durch neue Mitglieder und Spenden.”

Klaus Wallmann sen.


Stichworte: Bayer, Geheimdienst, Indien, Konzerne, Medien, Medikamente, Monopole, Pharmamonopole, Staat, Verfassungsschutz

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