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BRD: Viertes U-Boot an das israelische Regime übergeben

Von Klaus Wallmann sen | 4. Mai 2012

Am Donnerstag übergab der deutsche Staat in einer feierlichen Zeremonie und unter schärfsten Sicherheitsvorkehrungen das vierte U-Boot der Dolphin-Klasse an den Staat Israel. Das U-Boot kann mit Raketen mit Atomsprengköpfen bestückt werden und soll offiziell die Fähigkeiten des israelischen Regimes zu einem atomaren “Zweitschlag” unterstützen. Das ein “Erstschlag” damit ebenfalls möglich ist liegt in der Natur der Sache. Diesem U-Boot sollen noch zwei weitere folgen. Den gesteigerten Bedarf begründen Israels Politiker mit der “Bedrohungslage” im Nahen Osten.

Die ersten beiden der sechs U-Boote berappte komplett der deutsche Steuerzahler. Das dritte zahlte er zur Hälfte. Die anderen drei kosten rund 1,5 Milliarden Euro. Und auch bei ihnen wird ein Drittel der Kosten nicht von “der Bundesregierung” übernommen – wie es die bürgerlichen Medien berichten – sondern wieder vom deutschen Steuerzahler. Für die Bauwerft HDW und den ThyssenKrupp-Konzern dürfte es aber egal sein, wer deren Profite garantiert.

Bereits bevor Literaturnobelpreisträger Günter Grass in einem Gedicht kritisiert hat, daß “ein weiteres U-Boot nach Israel geliefert werden soll, dessen Spezialität darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe dorthin lenken zu können, wo die Existenz einer einzigen Atombombe unbewiesen ist”, stand die Lieferung von U-Booten an Israel in der öffentlichen Kritik. Doch wann hat sich eine deutsche Monopolregierung jemals um die Stimme ihres angeblichen Souveräns geschert?

Das vierte U-Boot erhielt übrigens den hebräischen Namen “Tanin”, auf deutsch: Seeungeheuer.

Klaus Wallmann sen.


Stichworte: BRD, Bundesregierung, Gedicht, Israel, Profit, Profite, Rüstungsexporte, Rüstungsindustrie, Staat, Steuerzahler, ThyssenKrupp

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