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1. Mai: Antifaschistischer Widerstand

Von Klaus Wallmann sen | 2. Mai 2012

Die Aufmärsche von Faschisten, die den 1. Mai für ihre Sozialdemagogie nutzen wollten, stießen überall auf eine erfreulich deutliche Übermacht antifaschistischer Gegenkräfte.

Etwa 4.000 antifaschistische Bürger wehrten sich in Hof gegen einen Aufmarsch von rund 400 Nazis. Unter den Gegendemonstranten auch Bundesinnenminister Friedrich (CSU) und Bayerns DGB-Chef Jena, der erklärte, daß die Nazis immer öfter versuchen, “als Trittbrettfahrer der sozialen Frage den 1. Mai für ihre Zwecke zu vereinnahmen”.
An den drei in Berlin geplanten Nazi-Kundgebungen nahmen jeweils nur einige Dutzend Faschisten teil. Auch ihnen stellten sich hunderte Antifaschisten entgegen.
In Bonn stellten sich rund 1.000 Menschen ca. 200 Faschisten in den Weg, denen die Polizei daraufhin mittels Tränengas den Weg freikämpfte.
In Wittstock blockierten mehrere hundert Antifaschisten die Marschroute der etwa 100 Nazis.
Auch in Neubrandenburg gab es erfolgreiche Sitzblockaden. Hier sorgte die Polizei dafür, daß die Faschisten durch Seitenstraßen marschieren konnten.
In Neumünster verstießen ca. 120 Nazis gegen Auflagen. Die Polizei nahm sie daraufhin in Gewahrsam. Gegen die Nazis waren am Bahnhof rund 1.000 Bürger aktiv, in der Innenstadt weitere 1.000 Menschen.


Stichworte: 1. Mai, Antifa, Antifaschist, Blockade, Demo, Faschist, Nazis, Polizei, Widerstand

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