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Madsack-Konzern lehnt Anti-Kriegs-Anzeige ab

Von Klaus Wallmann sen | 9. April 2012

Der Bundestagsabgeordneten Diether Dehm (Die Linke) hat mitgeteilt, daß der Madsack-Konzern eine (bezahlte!) Anzeige mit dem Text “Kein Krieg gegen den Iran!” und einem Verweis auf www.weltnetz.tv, wo die Kriegsvorbereitung dokumentiert wird, abgelehnt hat. Auch nachdem sich Dehm mit dem Willy-Brandt-Satz “Krieg ist die ultima irratio” begnügen wollte, akzeptierte das Medien-Unternehmen nicht. Linke-Fraktionsvorsitzender Gysi wandte sich daraufhin an die Unternehmensführung: “Ist es wirklich in Ihrem Verlag so weit gekommen, daß Warnungen vor Krieg und Werben für den Frieden gegen Ihre verlegerischen bzw. unternehmerischen Absichten verstoßen?”
Wie dem auch sei. Diese Reaktion ist vor dem Hintergrund der derzeit laufenden Kampagne gegen den Literaturnobelpreisträger Grass sehr aufschlußreich für die derzeitige Ausrichtung der bürgerlichen “freien” Medien.


Stichworte: Abgeordnete, DIE LINKE, Frieden, Gewalt, Gysi, Iran, Kampagne, Konzern, Krieg, Literatur, Medien, Unternehmer, Verleger

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