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2015: 85 Prozent der griechischen Schulden bei europäischen Steuerzahlern

Von Klaus Wallmann sen | 4. März 2012

Der sogenannte Think Tank “Open Europe” geht davon aus, daß infolge des griechischen Schuldenschnitts und nach Auszahlung des zweiten “Rettungspakets” rund 85 Prozent der griechischen Schulden 2015 nicht mehr bei den privaten Gläubigern liegen, sondern bei den Institutionen EZB, EFSF und IWF – und also auf die europäischen Steuerzahler abgewälzt sind. Mats Persson, Chef von Open Europe: “Das einzige, was er (der ESM) in seiner geltenden Fassung bestimmt, ist, dass die Steuerzahler gemeinschaftlich die europäischen Schulden bezahlen werden.” Wobei “einzelnen europäischen Völkern zum Teil harte Sparprogramme … verordnet” werden.
Wie schon beim ersten “Rettungspaket”, so Open Europe, sind die Profiteure auch diesmal die Banken und die privaten Gläubiger, während die Steuerzahler erneut die Verlierer sind. Schon Mitte diesen Jahres werden sie für 62 Prozent der dann 316 Milliarden betragenden griechischen Schulden geradestehen müssen.


Stichworte: Abzocke, Bank, ESM, EU, Euro, EZB, Griechenland, IWF, Krisenlasten, Profite, Schulden, Steuer, Steuerzahler

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