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Gauck for President?

Von Klaus Wallmann sen | 20. Februar 2012

Für den Fall eines Rücktritts von Bundespräsident Wulff befragte das Forsa-Institut die Bürger bereits im Januar über den möglichen Nachfolger. 31 Prozent sprachen sich für den “einstigen(!) DDR-Bürgerrechtler” Joachim Gauck aus, der bei der Bundespräsidenten-Wahl im Juni 2010 unterlag.

Nach kurzem Hickhack in den koalierenden Parteien CDU, CSU und FDP scheint man dort nun “Volkes Stimme” folgen zu wollen. Laut “Süddeutsche” haben sie sich auf Gauck als Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten geeinigt. Die gleiche Zeitung berichtet von Informationen aus den Reihen der “Oppositions”parteien SPD und Grüne, nach denen Gauck zur Verfügung stehen würde, wenn er eine große Mehrheit hinter sich wüßte.

Das Verhalten der bürgerlichen Politiker ist völlig verständlich, die “Umfrage-Wahl” der Bürger ist dagegen nur bedauerlich. Da es zu Gauck nichts Neues gibt, verweise ich an dieser Stelle aus gegebenem Anlaß auf drei rz-Beiträge aus dem Archiv.

Zur Kandidatur Gaucks
Die Schriftstellerin Daniela Dahn 2010 in der “Süddeutschen Zeitung” zur Kandidatur Gaucks.

“Gauck erhielt Privilegien von der Stasi”
Oskar Lafontaine 2010 im Internetportal stern.de zur Präsidentschaftskandidatur von Gauck.

Der Mann, der nicht Bundespräsident wurde
Von Klaus Wallmann sen. am 4. Juli 2010.

Klaus Wallmann sen.


Stichworte: Bundespräsident, Forsa, Gauck, Umfrage

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Thema: Politik | 2 Kommentare »
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2 Kommentare zu “Gauck for President?”

  1. landbewohner meint:
    20. Februar 2012 um 07:09

    - die “Umfrage-Wahl” der Bürger ist dagegen nur bedauerlich.-

    wenn die umfrage stimmt, was ich auch noch bezweifekn möchte, dann wollen 69 % den gauck nicht!
    das ist doch ein anfang, wenn man bedenkt, daß im durchschnitt immer noch 50% schwarz-rosa-gelb-oliv wählen.

  2. Uwe Griebsch meint:
    20. Februar 2012 um 13:08

    Gauck ist für mich ein Nestbeschmutzer und Stasiphantast. Einer der durch die Siegermentalität nach Oben geschwommen ist. Lieber einen Wulf, der eigentlich nur das getan hat, was man im Kapitalismus gepredigt bekommt: Geld zu machen! – als Gauck! Uwe Griebsch

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