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Asse: Förderturm besetzt

Von Klaus Wallmann sen | 2. Januar 2012

Nach Meldungen, nach denen die geplante Rückholung der radioaktiven Abfälle aus dem Bergwerk in Frage steht, versammelten sich zu Silvester rund 600 Anwohner vor dem Atommüllager Asse bei Wolfenbüttel. Sie forderten sofort mit der Rückholung anzufangen. “Die Asse bringt es an den Tag – die Endlagerung ist gescheitert”, so ein Transparent am Tor der Anlage. Die Polizei konnte nicht verhindern, daß einige “Robin-Wood”-Aktivisten den Förderturm besetzten, die auch dort ein Transparent entrollten: “Auslaufmodell Asse. Rückholung sofort. Raus kommt es – so oder so”.
Heike Wiegel, Sprecherin der Initiative “Aufpassen” wies auf die Gefahren für Mensch und Umwelt hin. 102 Tonnen radioaktives Uran, 87 Tonnen strahlendes Thorium, 28 Kilogramm Plutonium, 500 Kilogramm hochgiftiges Arsen könnten bei einer Verfüllung oder Flutung des Bergwerks ins Grundwasser gelangen – in einer Region bis zu Weser und Elbe.


Stichworte: Asse, Atommüll, Endlager, Endlagerung, Polizei, Umwelt, Wasser

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